Berliner Flair in Darmstadt – oder sogar Weltflair: Wir freuen uns, am 26. März mit Lüül einen Star der deutschen Musikgeschichte im Theater im Pädagog zu haben. Über die deutschen Grenzen hinaus bekannt wurde der Berliner Sänger, Liedermacher und Gitarrist (bürgerlich Lutz Graf-Ulbrich) spätestens kurz nach der Jahrtausendwende mit dem legendären Soundtrack zu dem Film „Halbe Treppe“ von Andreas Dresen über die 17 Hippies. Ein Jahr später tourten die Musiker durch Prag, Budapest, Wien und auf Festivals in Frankreich. 

Mit Lüül lernt man die Welt kennen. Als Banjospieler der 17 Hippies, aber auch als Solist, hat er mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Seine charakteristische raue Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt ein neues Lied mitbringt. Rocker, Tango-Spieler, Polka-Hannes, balladesker Frauen-Freund oder Weltmusik-Exot – Lüül passt in keine Schublade und erweist sich einmal mehr als schräger Poet mit einer feinen Prise Humor. Sein Sound groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt. 

Im Mittelpunkt des Abends steht die aktuelle CD „Fremdenzimmer“. Sie wird erweitert durch Lüül Klassiker wie „Verliebt in Du“, „Neulich im Puff“, „Untergang“ oder „Mach das Leben schön“ von seiner legendären „Damenbesuch“ CD. 

Wer sich über sein bewegtes Leben informieren möchte, dem sei die 2006 erschienene Autobiografie Lüül – Ein Musikerleben zwischen Agitation Free, Ashra, Nico, der Neuen Deutschen Welle und den 17 Hippies im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf empfohlen. Neben kurzen, unterhaltsamen Anekdoten beschreibt er, wie bereits in dem Film Nico-Icon, schonungslos sein Leben mit Nico. Für den Leser ist es faszinierend, das Leben Lüüls als Wandler zwischen den Welten – zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik, zwischen der alten und der neuen Welt sowie verschiedenen musikalischen Stilen vom zerbombten Nachkriegsberlin der Wirtschaftswundergeneration bis zur Gegenwart – nachzuvollziehen. 

Im Theater im Pädagog wird er begleitet von der wunderbaren Kerstin Kernfach an so exotischen Instrumenten wie Theremin und Singender Säge. Mit Kruiskos groovigem Akkordeon und Daniel Cordes virtuosem Kontrabass entfalten Lüüls Songs einen mitreißenden Charme. Das ist eigenwillig und authentisch, und wird mit Berliner Chuzpe präsentiert. Souverän gelingt Lüül & Band der Spagat zwischen Tiefgang und Humor, Alltags-Wahnsinn und bewegenden Momenten. Das ist vor allem gute Unterhaltung! Karten könnt Ihr direkt online bestellen.

Für ihre herausragenden Auftritte sind Lüül & Band gerade mit dem „Kupferle“-Preis (dotiert mit 4000 Euro) ausgezeichnet worden. Weitere Informationen unter http://www.luul.de

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