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Unser Engagement ist jetzt gefragt

Als fester Bestandteil der Kulturszene in Darmstadt möchten wir uns aktiv an der Verhinderung der geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada beteiligen. Neben den Versuchen TTIP und CETA vorbei an demokratischen Gremien zu beschließen, wird auch mit Hilfe von TISA versucht, den Freihandel von Dienstleistungen zwischen einer Vielzahl von Staaten, darunter die EU, den USA, sowie eine Vielzahl weiterer Staaten zu liberalisieren. Was vielen Bürgern nicht bewusst zu sein scheint ist, dass diese Handelsabkommen sich nicht alleine nur auf den Handel von Waren und Dienstleistungen im Wirtschaftssektor beziehen, sondern sich ganz zentral auch der Liberalisierung, sprich Privatisierung und Ökonomisierung der Bereiche Soziales, Kultur und Gesundheit annehmen wollen. Ein erfolgreicher Abschluss würde einen krassen wirtschaftlichen, sozialen und auch juristischen Einschnitt in diesem Bereichen bedeuten und den Bürger zu einem reinen Konsumenten degradieren. Gesetzgebung und Gerichtbarkeit, der gesamte öffentliche Sektor würden sich dem Diktat der Wirtschaft unterwerfen.

Dem Theater im Pädagog geht es also nicht alleine nur um den Erhalt der überaus einzigartigen und wertvollen Kulturlandschaft in Darmstadt, sondern mehr noch um die Sicherung einer sozialen und gerechten Demokratie in ganz Europa. Darum möchten wir Sie bitten, sich weiterführend über diese brisante Thematik zu informieren und bieten Ihnen hier direkt im Theater stets ein offenes Forum an, aber möchten in diesem Beitrag auch weiter verweisen an das Bündnis Stoppt TTIP und Co Darmstadt & Dieburg. Es ist an der Zeit sich seines eigenen Wertes bewusst zu werden und sich nicht weiter selbst zu einer Ware deklarieren zu lassen. Stehen Sie mit uns auf und leisten Widerstand!

Bündnis Stoppt TTIP und Co Darmstadt & Dieburg   Weiterlesen

Wikipedia zu TTIP   Weiterlesen

Wikipedia zu TISA   Weiterlesen

Wikipedia zu CETA   Weiterlesen

2 Comments

  • Ludwig sagt:

    Es ist wirklich erschreckend, was unsere europaweite Politik alles versucht, um sich selbst und auch ihre eigenen Bürger zu entmündigen. Was ich noch nicht wusste ist, dass tatsächlich auch Dienstleistungen von staatswegen sabotiert werden sollen. Also wenn ich mir vorstelle, dass unsere Hartz IV Empfänger zukünftig vielleicht Ihre ohnehin schon magere Stütze nicht mehr erhalten, weil ein privates Unternehmen für mehr Zucht, Zug und Effizienz in den Arbeitsbedingungen, sprich auch Bezahlung durchsetzen kann, dann sind wir von der Idee der absoluten Rationalisierung nicht mehr weit entfernt. Wer nicht mehr leisten kann, der muss eben gehen – weg von dieser Erde. Die Kultur ist eine der letzten Bastionen, die von Deutschland und anderen europäischen Staaten noch einigermaßen am Leben gehalten wird. Ohne die Zuschüsse und öffentlichen Töpfe wäre es leider um diesen so wichtigen Beitrag für unsere soziale, politische – eben kulturelle Entwicklung bald geschehen. Aber das passt ja eigentlich ins Gesamtkonzept wirtschaftlich globalen Kalküls…

  • Susa sagt:

    Hallo liebes TIP. Ist ja ein sehr interessanter Artikel und ich finde Euren Einsatz hier in Darmstadt für die Rechte der kulturell benachteiligten auf die Barikaden zu gehen wirklich einzigartig. Doch muss ich Euch auch sagen, dass das Verlinken auf Wikipedia-Einträge an dieser Stelle nicht ausreicht, um den geneigten Leser eine fundierte und objektive Grundlage zu geben. Die Informationen auf Wikipedia sind oft einseitig und selten ausgeglichen. Da hilft es dann schon, eine Metasuchmaschine zu beauftragen oder auf kritischen Internetseiten, wie etwa Telepolis nach entsprechenden Informationen zu suchen. Oder: Auch oft hilfreich sind die Diksussionseiten unter den entsprechenden Artikeln auf Wikipedia, die leicht zu jedem Eintrag dort einzusehen sind. Da offenbart sich oft der wahre Blickwinkel der Redakteure eines Artikels.

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